Zentaurensuchfahrt - Was ist das eigentlich?

Wir sind kein Club oder Verein, sondern einfach nur Motorradfahrer, denen das Fahren Spaß macht.

Jedes Jahr sucht der Sieger des Vorjahres 20 Ziele im Suchgebiet aus, die er dann in Rätseln verpackt. Auf Anforderung und nach Überweisung der Startgebühr bekommt jeder Teilnehmer die Fragen zugesandt. Dann geht's an das große Grübeln. Bis zum Frühjahr schafft das aber jeder leicht.

Danach gilt es nur noch, die meistens schönen und interessanten Ziele anzufahren und sein Motorrad mit erkennbarem Kennzeichen beim jeweiligen Ortseingangsschild zu fotografieren. Die gesammelten Fotografien - im Idealfall 20 - werden rechtzeitig vor dem Abgabetermin als pdf-Datei eingeschickt und vom Veranstalter ausgewertet.

Das Ergebnis gibt es dann im November bei unserem Jahresabschlusstreffen mit Siegerehrung; ein kleines Frühstück ist auch immer noch dabei. Wenn nicht alle Aufgaben gelöst werden konnten, ist man doch neugierig, wo die restlichen richtigen Aufgaben zu suchen waren. Teilnehmen kann auch jeder, der nicht alle Fragen beantwortet hat, und wird dem Ergebnis entsprechend bewertet.

Bei dieser touristischen, nur für Motorrad- und Gespannfahrer offenen Veranstaltung mit jährlich wechselndem Ausrichter, geht es nicht um persönliche Höchstleistungen oder das Abspulen möglichst weiter Entfernungen. Stattdessen bietet diese im norddeutschen Raum stattfindende Tour neben zum Teil kniffeligen Fragen und Aufgaben, die zu lösen sind, Freizeitziele zu sehenswerten Städten, Dörfern und Anlagen, die sonst eher selten besucht werden. Sie gibt damit den Teilnehmern, die sich im übrigen ihre Termine und Fahrtzeiten selbst einteilen können, sinnvolle Reiseziele vor und nimmt ihnen damit die sonst häufig gestellte Frage ab, „wo wollen wir denn an diesem Wochenende hin“?

Der Sieger darf/muss die nächste ZENTAURENSUCHFAHRT ausrichten. Unterstützung durch den Organisator wird, wenn gewünscht, zugesichert.